Erfolgreiches Marketing basiert immer auf fundierten Fakten. In Kooperation mit unabhängigen Forschern untersucht die WDR mediagroup daher aktuelle Fragestellungen des Marktgeschehens. Die Forschungsreihe bietet so Media-Agenturen und Werbungtreibenden eine exzellente Basis und ein hohes Maß an Planungssicherheit.
Was braucht man, um in die Köpfe der Konsumenten zu blicken? Das Internet und das richtige analytische Handwerkszeug! INSIUS, eine Ausgründung des Seminars für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement der Universität zu Köln, hat jetzt im Auftrag der WDR mediagroup vier Studien zu repräsentativen Branchen der deutschen Wirtschaft (Automobil, Deutsche Biere, Handel, Reiseveranstalter) erstellt. Dabei setzt INSIUS auf die Methode der Brand Network Analysis und gibt Marktforschung eine neue Dimension: Verzerrende Effekte, zum Beispiel durch Befragung, sind bei dieser Methode ausgeschlossen.
1. Datensammlung
Eine speziell entwickelte Software durchforscht mehr als 50.000 Verbraucherbewertungen auf deutschsprachigen Produktbewertungsportalen. Der Textinhalt wird mittels Computerlinguistik und künstlicher Intelligenz auf User-generated Content und themenrelevante Inhalte geprüft.
2. Datenanalyse
In einem hochautomatisierten Prozess untersucht die Software Konsumentenäußerungen nach relevanten Wörtern und Phrasen – den Assoziationen – sowie nach Begründungen für positive oder negative Bewertungen. Gleichzeitig werden Assoziationsketten und Denkstrukturen aufgezeigt.
3. Visualisierung
Das Ergebnis ist ein Netzwerk von Konsumentenassoziationen, das Gewichtung, Bewertung, Zusammenhänge und Richtung darstellt: die Brand Network Map.
Die Ergebnisse zur Preiswahrnehmung in den verschiedenen Branchen sind beispielsweise hochinteressant: Bei Kleinwagen zählt der niedrige Verbrauch mehr als der günstige Kaufpreis. Die Preise von Premiumbieren empfinden viele Konsumenten als zu teuer. Dagegen ist die Zufriedenheit mit den Preisen im Handel weitgehend hoch und die Wahrnehmung hoher Preise bei Reisen ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.
Fazit:
INSIUS-Studien:
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